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Drachenbootspektakel 2012 - Beitrag der LVZ vom 08.07.2012

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Drachenboote im Böhlener Freibad

 
Foto: Roger Dietze Premiere beim Drachenbootspektakel: Während die Ruderer im Boot ins Schwitzen kamen, war am Beckenrand der Regenschirm ein gefragtes Utensil.
 
Böhlen. Das Drachenbootspektakel, es ging am Sonnabend im Freibad Böhlen zwar bereits zum dritten Mal über die Bühne. Eine Premiere war es dennoch, fand der Gaudi-Wettbewerb doch erstmals bei widrigen Wetterbedingungen statt. Selbst Dauerregen vermochte den Akteuren den Spaß an der Sache nicht verderben.

Die Drachenbootakteure der „Coalminers", zu deutsch Bergmänner, machten Sonnabend dem großen Cäsar mächtig Konkurrenz. Sich am berühmten römischen Kaiser orientierend, der anno 47 vor Christus nach der Schlacht von Zela gesagt haben soll: „Ich kam, sah und siegte", ließen auch die Ruderer des Vereins Mibrag-Sport bei ihrer ersten Teilnahme am Drachenboot-spektakel der etablierten Konkurrenz aus Röthaer Stauseepiraten (Gastgeber), Röthaer Karnevalisten (KCR), Böhlener Feuerwehrleuten und Röthaer Kanupiraten keine Chance und setzten sich am Ende vor den Letzteren und den Akteuren des KCR durch.

„Wir freuen uns ganz ehrlich über diesen Sieg, mit dem wir nicht gerechnet hätten", so Teamkapitän Torsten Wenke. In der vorletzten Runde des Wettbewerbes, bei dem zwei Mannschaften in einem Drachenboot gegeneinander anrudern müssen, war es zu einem vorgezogenen Finale zwischen den Kanupiraten und dem Mibrag-Team gekommen, welches dieses knapp für sich entscheiden konnte. „Wir waren gut drauf und haben jeweils von der ersten Sekunde an den richtigen Rhythmus gefunden, was das A und O war", so der 51-Jährige, dessen Bootsbesatzung sich zu gut drei Vierteln aus Mitarbeitern des Bergbauunternehmens zusammensetzte.

Auf eine Revanche müssen zumindest die Röthaer Stauseepiraten nicht bis zum nächsten Jahr warten, sind sie doch am 15. September zum ersten von Mibrag-Sport veranstalteten Bergbau-Seencup auf den Mondsee bei Hohenmölsen eingeladen. Dabei spielt es auch keine Rolle, dass die Röthaer Drachenboot-Ruderer womöglich gar nicht auf eine Revanche aus sind. „Wir nehmen uns bei diesem Spaßwettkampf bewusst zurück und ziehen es vor, unseren Gästen den Vortritt zu lassen", meinte Sportwartin Christiane Laux augenzwinkernd. Denn den Schwerpunkt des Trainings, das einmal wöchentlich auf dem Röthaer Stausee stattfinde, lege man auf Drachenbootrennen. „Weil für uns aber der Spaß im Mittelpunkt steht, laden wir bereits am 28. Juli mit unserem Piratenfest samt Grillmeisterschaften zum nächsten Gaudiwettbewerb auf unser Bootshausgelände ein", so Laux. Sehr wahrscheinlich, dass dabei auch die Ruderer des KCR mit von der Partie sein werden, für die laut Präsidentin Alexandra Feierabend auch der Spaß im Vordergrund stünde. Entsprechend gelassen nahmen es vorgestern die Röthaer Karnevalisten, dass sie ihren Sieg aus dem Vorjahr nicht wiederholen konnten. „Wir sind immerhin aufs Podest gekommen, da gibt es keinen Grund, enttäuscht zu sein."
 

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